Freitag, 6. Februar 2015

I'm Dreaming Of A White Christmas...

...ja, Traum geplatzt...whatever.

Um das ganze mal ein bisschen zu beschleunigen, mache ich jetzt mal mit Weihnachten weiter. Ich denke, dass war wohl das nächst größte Event, dass kam.

Weihnachten, großes Thema. Weihnachten im ECH beginnt schon sehr früh, bzw. beginnen die Vorbereitungen dafür schon dann, wenn jeder normale Mensch sich denkt, hey, Hochsommer Adieu, aber der Herbst ist ja auch noch ganz schön. Aber, um das ganze etwas verständlicher zu machen, muss man dazu sagen, dass das Spendensammeln, für Geschenke, für 50 Kinder a 10 Geschenke, halt doch so seine Zeit in Anspruch nimmt.
Wir haben also einige Zeit damit verbracht, alle Geschenke zu sortieren und anschließend einzupacken. Jede menge Arbeit, aber das Ergebnis hat sich definitiv gelohnt. Ich glaube insgesamt waren wir damit wohl den ganzen Dezember beschäftigt.
Neben dem ganzen Geschenke einpacken, gab es dann aber auch noch den Christmas Store, denn ich super fand. In der Gym des ECH wurde so eine Art Umsonst-Flohmarkt aufgebaut, der komplett aus Spenden bestand. Jedes Kind des ECH und Early Ed durfte dort für seine Familie Geschenke aussuchen und eins für sich selbst. Es war schön zu sehen, wie viele Gedanken sich die Kinder gemacht haben und manche brauchten ganz viel Beratung. Ein schönes Erlebnis.

Ein weiteres schönes Event der Weihnachtszeit war der Frozen Winterball des Early Education Center. Wir Freiwilligen hatten dieses vorbereitet und ganz im Thema Frozen gestaltet. Nachdem wir mit allen Vorbereitungen fertig waren, hat unsere Chefin zwar dann doch wieder ihren Sturkopf durchgesetzt, aber dennoch war es sehr schön.












Kurz vor Weihnachten gab es dann das große Weihnachtsdinner, dort wurde gegessen und die von uns eingepackten Geschenke verteilt. Oder wenigstens ein Teil davon. Ich glaube dieser Moment, war der bisher berührenste Moment, meines Jahres. Zu sehen, wie sehr sich die Kinder über die Geschenke freuen, hat mir nocheinmal vor Augen geführt, wie gut es mir geht und vor allem auch, warum ich überhaupt hier bin. Zu sehen, wie die größten Jungen, denen man Nachts nicht begegnen will angefangen haben zu weinen vor Freude, das jemand an sie gedacht hat, war unglaublich schön und manchmal hätte man fast mitweinen können. ;-)

Ja...über mein ganz persönliches Weihnachtsfest schreibe ich in meinem nächsten Artikel. :-)



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