Ich
habe mir aber überlegt, kürzer und öfters zu schreiben, würde ich
persönlich nämlich eher lesen, als die ewig langen Texte. :-D
Es
wurde also Montag und für mich begann die Woche ganz normal,
aufstehen, fertig machen, arbeiten. Nicht so allerdings für Wendy
und Magda, den beiden ging es an diesem Tag nicht so gut und deswegen
entschieden beide, an diesem Tag besser zu Hause zu beiben, da Miss
Valorie, die Leiterin vom Early Ed, uns ausdrücklich gesagt hat:
"Don't come to work!!!! I don't want to see you here, when
you're sick!" Zu diesem Zeitpunkt wusste allerdings noch
niemand, wie diese Geschichte enden würde. Einige Kinder aus dem
Early Ed waren bereits an einem Margen-Darm-Infekt erkrankt, deswegen
hat sich zunächst auch niemand etwas dabei gedacht.
Ich
habe also normal weitergearbeitet. An diesem Tag, hatten wir besuch
von zwei Frauen, die überprüfen sollten "how smart the kids
are". Ich musste die Kinder also im Halbstundentakt ins
Schulgebäude neben dem Early Ed bringen. Dort wurden dann
verschiedene Geschicklichkeitsspiele mit ihnen gespielt und
anschließend Punkte für jedes Kind vergeben. Überzeugt war ich von dem Ergebnis und diesem System an sich allerdings nicht besonders. Ein Beispiel ist ein 3-jähriges Mädchen aus
Group 2, die nun seit etwa einem Monat im Kindergarten ist und viel
Heimweh hat. Dementsprechend hat sie zu Beginn nicht viel gesprochen
und viel geweint. Meiner Meinung nach ein völlig normales Verhalten, für ein kleines Kind. Doch als ich sie wieder von der Schule
abholte, brabbelten die beiden Frauen schon auf mich ein, dass dieses
Kind nicht sprechen könnte und das es dringend eine Therapie braucht
usw.. Ich habe dann erklärt, dass sie neu ist und nicht viel
spricht, nur, wenn man mit ihr alleine ist. Doch die Frauen wollten
nur wissen, in welcher Umgebung sie aufwächst, wie alt die Mutter
ist und waren der festen Überzeugung, dass sie dringend Hilfe
benötigt. (Jetzt spricht sie relativ normal und weint überhaupt
nicht mehr)
Naja,
so verbrachte ich dann die Woche, spielte Vater, Mutter, Kind oder
music chair (Reise nach Jerusalem) mit den Kindern und sobald ich zu
Hause war, kümmerte ich mich um mein krankes Huhn, ging einkaufen
und so ging die Woche dann ziemlich schnell vorbei.
Ida immernoch
forever alone. Alle krank.
Ansonsten
war die Woche zunächst nicht sehr ereignisreich.
Bis
bald,
Ida
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