Sonntag, 14. September 2014

Meine erste Woche hier!

Wie versprochen kommt hier also der Eintrag zu meiner ersten Zeit in St. Louis.

Nachdem wir am nächsten Morgen also frisch und fröhlich erwachten, inspizierten wir erst einmal das Haus.





 


 















Das ist es also: Mein neues Zuhause. :-)

Am ersten Wochenende dann, erreichte Magda und mich der Jetlag des Jahrhunderts. Also zogen wir es vor, die ersten zwei Tage im Bett zu verbringen. Unsere Anfangszeit unterscheidet sich zunächst also nicht sehr stark von Zuhause.

Am Montag ging es dann endlich los. Erster Arbeitstag!
Vormittags trafen wir uns erst einmal mit unseren beiden Supervisorn Julie und Regina um eine kurz Einführung zu bekommen. Das Büro befindet sich auf dem Campusgelände im Treatment House.
Wir machten uns also auf den Weg in Richtung Campus, nach 2 Minuten Fußmarsch erreichten wir also das Eingangstor und nach einigen Metern waren wir dann im Treatment House.
Da das Büro im Keller liegt, wollten wir direkt die Treppe nach unten nehmen, wurden aber von Chris, der Front-desk Dame abgefangen. Sie überschüttete uns mit Liebe und Süßigkeiten.
Auf dem Weg zum Büro, haben wir uns dann leider verlaufen aber dafür lernten wir dann Ed, den Hausmeister, kennen, der uns dann den richtigen Weg zeigte.
Nach einer kurzen Einführung, ging es dann erstmal zum Mittagessen in die Kantine. Wir hatten ja schon viel darüber gehört, aber wir wollten uns dann doch eine eigene Meinung bilden..es gab Chicken Nuggets, Brokolli mit Chips und Schokomilch. Also ich mein, wenn das nicht gesund ist, weiß ich es halt auch nicht.

Nach diesem ausgewogenem Gaumenschmaus ging es dann noch einmal kurz ins Büro, bevor wir dann endlich das Early Education Center gezeigt bekamen. Wir wurden allen vorgestellt und sollten am Nachmittag nochmal wieder kommen, um die Kinder kennen zu lernen, die zu diesem Zeitpunkt schliefen.
Insgesamt gibt es im Early Ed vier Gruppen, von denen aber nur drei Hilfe brauchen. Wir durften uns jetzt also entscheiden, in welcher Gruppe wir aushelfen wollen. Magda entschied sich für die 2-jährigen, Wendy für die 3-jährigen und ich mich für die 4-jährigen.
Im Laufe des Jahres kommt dann noch eine Gruppe für Säuglinge hinzu.

Der Rest der Woche verlief dann eigentlich recht ähnlich. Wir beginnen jeden Morgen um 08:00 Uhr, spielen mit den Kindern, es gibt Frühstück für die Kinder, eine kurze Lerneinheit, spielen, Mittag essen und dann ist es auch schon 12:00 Uhr und wir haben Mittagspause. In dieser haben wir die Möglichkeit nach Hause zu gehen oder in der Kantine zu essen.
Um 15:30 Uhr geht es für uns dann weiter. Jetzt sind einige Kinder schon abgeholt und mit den anderen spielen wir noch und gehen auf den Spielplatz, bis alle weg sind. Um circa 17:30 Uhr dürfen wir dann meistens gehen, weil nur noch wenige Kinder da sind und die Teacher alleine auf die letzten Eltern warten.
Die Kinder sind wirklich alle sehr süß, aber den "Neuen-Bonus" haben wir jetzt leider schon verloren und die Kinder fangen an, ihre Grenzen auszutesten. Die meisten Kinder hier sind Afro-Amerikanischer Herkunft, aber in meiner Gruppe ist auch ein russisches Kind.


Am Samstag wollten wir uns dann eigentlich mit einem deutschen Au-Pair treffen, die dann aber doch kurzfristig abgesagt hat. Also haben wir uns alleine auf den Weg in die Shopping Mall gemacht. Mit dem Bus ging es also Richtung Innenstadt und auf dem Weg dorthin, wurde uns noch einmal bewusst, dass unsere Wohngegend wirklich nicht zu den Besten gehört. Den Samstag verbrachten wir dann also mit shoppen. Chuck sind hier ja sooo günstig!! Umgerechnet 35€, da habe ich doch glatt mal zugeschlagen.
Auch wenn das Verkehrsnetz hier echt zu Wünschen übrig lässt, schafften wir es, mit dem Bus wieder nach Hause zu fahren.

Jaaa und dann war halt auch schon Sonntag...HOME CHILLING!


Ich wünsche Euch einen schönen Tag!!
Ida




                                                                

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